KWG Senftenberg mbH

KWG und BMA setzen auf familienbewusste Personalpolitik

Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) und ihr Tochterunternehmen, die BMA Baureparaturen-Modernisierungs- und Ausbau GmbH Senftenberg (BMA) bieten jungen Eltern zum Beispiel flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle oder Hilfen beim Wiedereinstieg an. Die Beschäftigten erhalten passgenaue Angebote, bei denen die Unternehmensziele und Mitarbeiterinteressen in Balance gebracht werden, so dass beide Seiten davon profitieren.

Foto KWG: von links Monika Werner mit ihrem Sohn Arne; Roland Osiander, Geschäftsführer KWG

Der Geschäftsführer Roland Osiander geht, wo es möglich und sinnvoll ist, auf die Wünsche der Mitarbeiter ein, ohne aber die Hauptaufgabe „Vernünftige Arbeit und guter Dienstleister für unsere Mieter zu sein, aus dem Auge zu verlieren. Unter der Devise „Geben und Nehmen“ ist es in beiden Unternehmen möglich, Beruf und Familie miteinander zu verbinden.

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt uns, wie dies konkret aussehen kann: Monika Werner (27 Jahre) mit ihrem Sohn Arne (2,5 Monate): „Von 2011 bis 2014 absolvierte ich bei der BMA (im Ausbildungsverbund mit der KWG) meine Ausbildung zur Immobilienkauffrau. Nach erfolgreichem Abschluss bot sich mir die Möglichkeit, im Bereich Revision/Controlling der BMA einzusteigen. Mit der Geburt meines Sohnes nehme ich mir nun erst einmal eine Auszeit vom Beruf. Nach der Babypause werde ich wieder an meine Position zurückkehren. Möglich wird das auch durch die gute Unterstützung des Betriebes: Dank des Gleitzeitsystems besteht die Möglichkeit, sich an die Schließzeiten des Kindergartens anzupassen oder dieses bei Arztterminen in Anspruch zu nehmen. Bei kurzfristigen Erkrankungen des Kleinen wäre es auch jederzeit möglich, Überstunden in Form eines Gleittages "abzubummeln", ohne dass ich mich gleich krankschreiben lassen muss. Somit sehe ich meinem Wiedereinstieg positiv entgegen, genieße aber bis dahin noch ausgiebig die Zeit mit meiner Familie.“

Michael Friebel, Vorsitzender des Betriebsrates der BMA, sagt dazu: „Mitarbeiter, die ihre persönlichen und familiären Anliegen und Interessen von Unternehmensseite berücksichtigt und unterstützt wissen, fühlen sich auch stärker an ihr Unternehmen gebunden und von ihm akzeptiert. Eine solche Bindung von qualifiziertem und motiviertem Personal senkt die Personalfluktuation und damit auch die Kosten der Personalersatzsuche, -auswahl und -einarbeitung.

Unternehmen und Mitarbeiter profitieren gleichermaßen von einer flexiblen Bewältigungsstrategie der jeweiligen Lebenssituation, denn auch heute bedeuten doppelte Anforderungen aus beruflichen und familiären Verpflichtungen eine hohe Stressbelastung für die betroffenen Mitarbeiter.

Familienfreundliche Personalmaßnahmen und ein verständnisvoller Umgang von Führungskräften mit persönlichen Lebensumständen stärken Bindung, Loyalität und Leistungsverpflichtung als Bedürfnisäquivalent der erfahrenen Zuwendung und Aufmerksamkeit.

Familienfreundliche Personalpolitik zahlt sich für Mitarbeiter und Unternehmen in gleicher Weise aus, setzt Zeichen und Maßstäbe auch in der Außendarstellung und sieht sich in einer angemessenen Verantwortung für eine lebenswerte, zukunftsfähige Gesellschaft.“