KWG Senftenberg mbH

KWG und Stadt Senftenberg unterstützen die Arbeit des ASB

Unter dem Motto "Wir helfen hier und jetzt" engagiert sich der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) seit mehr als 28 Jahren für die Menschen in unserer Region. Der ASB Kreisverband Senftenberg ist zudem ein verlässlicher Arbeitgeber für mehr als 250 Mitarbeiter.

Foto KWG: von links Roland Osiander, KWG Geschäftsführer; Marc Schäfer, ASB Einrichtungsleiter; Andreas Fredrich, Bürgermeister Stadt Senftenberg

Die umfangreichen Angebote des ASB in Senftenberg umfassen Hilfeleistungen, die u. a. durch die Sozialstationen erbracht werden. In den Tages- und Kurzzeitpflegen bleiben pflegebedürftige Menschen mitten im Leben. Der Wohnpark "Lausitzer Seenland" in Brieske und das Betreute Wohnen in Lauchhammer bieten verschiedene Wohnformen für Senioren. Komplettiert wird das Angebot durch das Kinderhaus „Sonnenschein“. So ist der ASB Ansprechpartner für Menschen jeden Alters.

Die Begegnungsstätte des ASB an der Kormoranstraße 1 ist Treffpunkt für alle Menschen und bietet abwechslungsreiche kulturelle und informative Veranstaltungen. Es wird gebastelt und gemalt, gespielt und gesungen. Für jeden Geschmack gibt es das passende Angebot. Hier treffen sich auch Selbsthilfegruppen. Familien feiern ihre Jubiläen im schönen Ambiente der Begegnungsstätte.

Geschäftsführerin Frau Edel: „Es ist sehr schade und auch unser Problem, dass es neben dem unermüdlichen Engagement unserer fleißigen Ehrenamtler und der Bezuschussung durch die Stadt Senftenberg keine weitere Unterstützung für diese tolle und stark frequentierte Einrichtung gibt. Der Landkreis hat leider schon vor vielen Jahren die Zahlung des kleinen aber dennoch wichtigen Zuschusses eingestellt. Das Defizit, welches alljährlich entsteht, muss der ASB somit zum Großteil allein ausgleichen.“

Einrichtungsleiter Marc Schäfer zur aktuellen Situation: „Es fällt uns immer schwerer die Kosten für das Haus zu tragen. Die Zukunft der Einrichtung steht somit auf dem Spiel. Wir sehen uns allerdings in der gesellschaftlichen Verantwortung, die Begegnungsstätte, für die es in der Stadt keine gleichwertige Alternative gibt, zu erhalten. Dies geht jedoch nur mit einer spürbaren Einnahmenverbesserung.“

Diese Notsituation haben jetzt die Stadt Senftenberg und die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) aufgegriffen. Bei einem Besuch übergaben Bürgermeister Andreas Fredrich und KWG Geschäftsführer Roland Osiander eine Unterstützung in einer Höhe von 2.000 Euro.

Den passenden Rahmen für die Übergabe bildete eine Veranstaltung im Rahmen der Seniorenwoche in Senftenberg. Kreis- und Stadtseniorenbeauftragte, Bärbel Kratzer hatte zum gemeinsamen Singen mit Kaffee und Kuchen eingeladen. Sie freut sich ebenfalls über die Spende: „Es ist für mich sehr schön, dass die Begegnungsstätte mit dieser Spende bedacht wird. Es trägt dazu bei, diese Einrichtung für Jung und Alt in Senftenberg zu erhalten. Die Einnahme für den Kuchen, der von den Seniorenbeiratsmitgliedern für die heutige Veranstaltung gebacken wurde, wird auch an soziale Einrichtungen gespendet.“