{"id":1600,"date":"2021-05-05T14:20:22","date_gmt":"2021-05-05T12:20:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kwg-senftenberg.de\/wp\/?p=1600"},"modified":"2021-05-05T14:22:11","modified_gmt":"2021-05-05T12:22:11","slug":"bbu-marktmonitor-2020-weiterhin-moderate-mietenentwicklung-in-brandenburg-und-im-osl-kreis-der-vergleich-der-haushaltseinkommen-mit-den-mieten-relativiert-manches-wieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kwg-senftenberg.de\/wp\/2021\/05\/05\/bbu-marktmonitor-2020-weiterhin-moderate-mietenentwicklung-in-brandenburg-und-im-osl-kreis-der-vergleich-der-haushaltseinkommen-mit-den-mieten-relativiert-manches-wieder\/","title":{"rendered":"BBU Marktmonitor 2020 &#8211; weiterhin moderate Mietenentwicklung in Brandenburg und im OSL-Kreis &#8211; der Vergleich der Haushaltseinkommen mit den Mieten relativiert manches wieder"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Marktmonitor des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) liefert jedes Jahr fundierte Informationen zur aktuellen Situation der Wohnungswirtschaft in Berlin und im Land Brandenburg. Mit der Fortschreibung von grundlegenden wohnungswirtschaftlichen Basisdaten verf\u00fcgt der BBU aufgrund des hohen Marktanteils der erfassten Wohnungen \u00fcber die umfassendste Datensammlung dieser Art in der Region Berlin-Brandenburg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>G\u00fcnstiges Mieterland Brandenburg, g\u00fcnstiger Landkreis OSL<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die divergierenden Bestandsmieten in den verschiedenen Regionen und Teilm\u00e4rkten des Landes Brandenburg werden stark durch die jeweilige Entfernung und Anbindung an Berlin, die heterogene wirtschaftliche Entwicklung in diesen St\u00e4dten und die damit verbundene unterschiedliche Nachfragesituation beeinflusst. W\u00e4hrend sich die Nettokaltmieten in lediglich vier an Berlin angrenzenden St\u00e4dten nahe oder \u00fcber dem Berliner Niveau bewegen, sorgen der Angebots\u00fcberhang und die geringere Nachfrage in den berlinfernen Regionen in vielen brandenburgischen Gemeinden f\u00fcr weitaus niedrigere Mieten. Die Differenz des Mietendurchschnitts bei den Brandenburger Mitgliedsunternehmen des BBU (5,26 \u20ac\/m\u00b2) im Vergleich zu den Berliner Wohnungsunternehmen (6,29 \u20ac\/m\u00b2) von zuletzt 16 % zeigt einmal mehr, wie g\u00fcnstig Mietwohnen nach wie vor in Brandenburg ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die durchschnittliche monatliche Nettokaltmiete in Brandenburg lag Ende 2019 bei den dort ans\u00e4ssigen BBU-Mitgliedsunternehmen mit einem erfassten Bestand von rund 268.000 Wohnungen bei 5,26 \u20ac\/m\u00b2. Das waren 12 Cent bzw. 2,3 % mehr als im Vorjahr. Die regionalen Unterschiede bei der Miete pr\u00e4gten sich jedoch weiter aus. W\u00e4hrend die durchschnittliche Nettokaltmiete in den St\u00e4dten des Berliner Umlands bei 5,82 \u20ac\/m\u00b2 (+2,6 %) lag, waren es im weiteren Metropolenraum nur 4,92 \u20ac (+1,9 %). Im Vergleich zu den Mieten der BBU-Mitgliedsunternehmen in Berlin (6,29 \u20ac\/m\u00b2) wohnt es sich im Berliner Umland rund sieben, im weiteren Metropolenraum sogar knapp 22 % g\u00fcnstiger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nettokaltmieten in der H\u00e4lfte der Landkreise \/ kreisfreien St\u00e4dte unter 5,00 \u20ac\/m\u00b2, im OSL-Kreis sogar nur 4,72 \u20ac\/m\u00b2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere in berlinferneren Teilen des Landes Brandenburg lagen die Nettokaltmieten im Bestand der Mitgliedsunternehmen des BBU noch unter der Marke von 5,00 \u20ac\/m\u00b2. Dazu z\u00e4hlte zum Jahresende 2019 die H\u00e4lfte der 18 Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte. Besonders g\u00fcnstig wohnt es sich in der Prignitz mit zuletzt durchschnittlich 4,50 \u20ac\/m\u00b2, in den Landkreisen Elbe-Elster (4,71 \u20ac\/m\u00b2) und Oberspreewald- Lausitz (OSL) sowie Ostprignitz-Ruppin (jeweils 4,72 \u20ac\/m\u00b2), aber auch in Spree-Nei\u00dfe (4,85 \u20ac\/m\u00b2) und M\u00e4rkisch-Oderland (4,99 \u20ac\/m\u00b2). Selbst in den gro\u00dfen kreisfreien St\u00e4dten Frankfurt (Oder) (4,94 \u20ac\/m\u00b2), Cottbus und Brandenburg an der Havel (jeweils 4,96 \u20ac\/m\u00b2) wurde die F\u00fcnf-Euro-Marke noch nicht \u00fcberschritten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei uns kann sich Wohnen jeder leisten, ist das vorrangig erkl\u00e4rte Ziel der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG). Im Fokus steht dabei die Sanierung und Modernisierung des vorhandenen umfangreichen Wohnungsbestandes zu <strong>sozialvertr\u00e4glichen Mieten f\u00fcr breite Bev\u00f6lkerungsschichten<\/strong>. Im Zusammenwirken mit den Kooperationspartnern engagiert sich die KWG daf\u00fcr, dass ihre Standorte Senftenberg, Gro\u00dfr\u00e4schen, Schipkau, Schwarzheide und Ortrand lebenswerte St\u00e4dte f\u00fcr alle sind und es auch bleiben. Die KWG alleine hat aktuell einen Leerstand von fast 1.000 Wohnungen in ihrem Bestand zu verkraften; es sind also gen\u00fcgend Wohnungen zum Vermieten da.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vergleich zur durchschnittlichen Nettokaltmiete f\u00fcr vermietete Best\u00e4nde in Brandenburg in H\u00f6he von <strong>5,26 \u20ac\/m\u00b2<\/strong> wurden im Jahr 2020 von der KWG verschiedenste Wohnungen von 3,50 \u20ac\/m\u00b2 bis ca. 7,00 \u20ac\/m\u00b2 und durchschnittlich zu <strong>4,76 \u20ac\/m\u00b2<\/strong> vermietet. 108 Wohnungen waren mit einer Mietpreis- bzw. Belegungsbindung des Landes Brandenburg aus der F\u00f6rderung sozialer Wohnungsbau versehen. Auch die nicht mietpreisgebundenen Wohnungen sind im Verh\u00e4ltnis <strong>sehr g\u00fcnstig<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haushaltseinkommen in OSL liegt \u00fcber dem Durchschnitt der berlinfernen Regionen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Einkommenssituation z\u00e4hlt neben der Bev\u00f6lkerungs- und Haushaltsentwicklung zu den relevanten Faktoren der Wohnungsnachfrage. Dabei stellt das mittlere monatliche Haushaltsnettoeinkommen, einen geeigneten Indikator dar, um die Einkommenssituation der Privathaushalte realit\u00e4tsnah darzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das mittlere monatliche Haushaltsnettoeinkommen auf Basis des Mikrozensus lag im Land Brandenburg im Jahr 2019 nach Angaben des Amtes f\u00fcr Statistik Berlin-Brandenburg bei 2.250 \u20ac. Damit liegt das Land Brandenburg immer noch oberhalb des mittleren Haushaltsnettoeinkommens von Berlin von zuletzt 2.175 \u20ac.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschen im Berliner Umland verf\u00fcgen im Schnitt \u00fcber 500 Euro mehr im Geldbeutel als die Einwohner des weiteren Metropolenraums. Im Schnitt betr\u00e4gt das Haushaltsnettoeinkommen in den berlinnahen Regionen 2.575 \u20ac und liegt somit \u00fcber dem Brandenburger Mittel. In den berlinfernen Regionen kommen die Haushalte auf im Mittel 2.075 \u20ac. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt dabei mit 2.100 \u20ac etwas \u00fcber diesem Durchschnitt. Interessant wird es, wenn man die Mieten daneben legt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Land Brandenburg waren 37,0 % aller Haushalte den mittleren Einkommensgruppen zuzuordnen. Dabei wiesen neben Potsdam Brandenburg an der Havel, Oberhavel und Barnim mit rund 35 % die niedrigsten Anteile auf. Besonders hoch war der Anteil mittlerer Einkommensgruppen in Elbe-Elster, der Prignitz und Oberspreewald-Lausitz mit jeweils \u00fcber 40,0 %.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Marktmonitor des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) liefert jedes Jahr fundierte Informationen zur aktuellen Situation der Wohnungswirtschaft in Berlin und im Land Brandenburg. Mit der Fortschreibung von grundlegenden wohnungswirtschaftlichen Basisdaten verf\u00fcgt der BBU aufgrund des hohen Marktanteils der erfassten Wohnungen \u00fcber die umfassendste Datensammlung dieser Art in der Region Berlin-Brandenburg. 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