KWG Senftenberg mbH

KWG bietet umfangreiche Angebote für Senioren und arbeitet eng mit der Volkssolidarität zusammen

Foto KWG: von links Heike Möller, Geschäftsführerin der Volkssolidarität Süd-Brandenburg; Roland Osiander, Geschäftsführer der KWG und BMA; Tobias Dorn, Bereichsleiter Wohnungswirtschaft KWG

Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) reagierte bereits vor Jahren und damit frühzeitig auf den demografischen Wandel in unserer Region. Die Einwohner und damit verbunden auch unsere Mieter werden älter. Trotz des Alters wollen sie solange wie möglich selbstbestimmt in ihrer bisherigen Wohnung leben. Damit das möglich ist und auch gut funktioniert, investierte die Wohnungsgesellschaft in den letzten Jahren umfangreich in den Bestand an altersfreundliche Wohnungen.

Die Wohnungen werden, wo möglich und refinanzierbar an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst. Wo erforderlich mit Haltegriffen versehen, geeignete Sanitäranlagen installiert, von Wanne auf Dusche umgerüstet, Grundrisse verändert oder Barrierefreiheit geschaffen. Bei allem müssen wir gemeinsam mit der Politik immer im Auge haben, dass Wohnraum und Dienstleistungen – insbesondere im Hinblick auf die sich entwickelnde Rentensituation (Rückgang der Bergbaurentner und Eintritt derer, die Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit erlebt haben ins Rentenalter ) – dass Wohnraum und Dienstleistungen auch bezahlbar bleiben.“

Zum Thema Aufzugseinbau führt der Geschäftsführer der KWG, Roland Osiander aus: „Um die Wohnung leichter erreichen zu können, wurden bereits 19 Aufzugsanlagen nachträglich eingebaut.

Gute Beispiele für dieses Jahr sind der Einbau von je einer Aufzugsanlage in der Schulstraße in Senftenberg und in der Straße des Friedens in Schwarzheide.“

Von den aktuell 7.755 Wohnungen in Senftenberg, Großräschen, Schipkau, Schwarzheide und Ortrand sind:

• 935 altenfreundlich (Aufzug)

• 70 altengerecht/barrierefrei (DIN 18040-2)

• 25 behinderten-/rollstuhlgerecht (DIN18040-2)

• zusätzlich ca. 1.600 Parterre-Wohnungen

Der Anteil an altersgerechten und altersfreundlichen Wohnungen liegt mit 13,3 % über dem Vergleichswert des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) von etwa 7 bis 8 % für den Brandenburger Wohnungsmarkt. Bis 2025 sollen weitere rund 1.500 Wohnungen abgerissen werden, allein dadurch steigt der Anteil auf ca. 17 %.

Um jede mögliche Hilfe für den Alltag in der gewohnten Umgebung und Wohnung zu organisieren, arbeitet die KWG langjährig mit den Trägern der sozialen Arbeit zusammen. Je nach Bedarf können die Senioren von z. B. Essen auf Rädern bis zum Hausnotruf eine Vielzahl an Dienstleistungen nutzen. Ein von allen geschätzter Service für unsere Mieter ist der Hauswartservice sowie die Pflege der Flure, Treppenhäuser und Eingangsbereiche durch eine Reinigungsfirma.

Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit z. B. mit der Volkssolidarität ist die ständige Information der Mieter. Der Kooperationspartner nutzt die Möglichkeiten über die Mieterzeitung und die Homepage der KWG seine Ziele und das Angebotsspektrum vorzustellen.

Heike Möller, Geschäftsführerin der Volkssolidarität Süd-Brandenburg e. V. sagt zu dem Thema: „An das Bestreben der KWG, die vielen älteren und hilfsbedürftigen Menschen dabei zu unterstützen, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen 4 Wänden zu führen, knüpft die Volkssolidarität mit ihrer Angebotspalette an. Wenn viele alltägliche Verrichtungen immer mehr zur Belastung werden und möglicherweise nicht mehr allein zu bewältigen sind, wird Hilfe dringend erforderlich. Das breite Spektrum, welches die Volkssolidarität an Unterstützungsleistungen und Hilfen anbieten kann, ist als „Rund-um-sorglos-Paket“ gedacht, welches für vielfältigste Problemlagen eine Lösung bietet.

Wichtiger Bestandteil dieses „Rund-um-sorglos-Paketes“ sind die pflegerischen Leistungen der Sozialstationen. Sie umfassen den gesamten krankenpflegerischen (z. B. Gabe von Medikamenten, Verabreichen von Injektionen, Versorgung von Wunden), grundpflegerischen (z. B. Hilfe beim Baden und Waschen, Bereiten von Mahlzeiten) und hauswirtschaftspflegerischen Bereich (z. B. Reinigung der Wohnung, Einkaufen, Waschen der Wäsche). Auch die Erledigung der sogenannten Hausordnung wird auf Wunsch übernommen.

Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung sozialer Kontakte. Ältere Menschen leiden häufig an einem langsamen Schrumpfen ihres sozialen Umfeldes. Die Gründe sind vielschichtig. Sie reichen vom Wegzug Familienangehöriger bis zum Versterben von Freunden und ehemaligen Kollegen. Um einer Vereinsamung entgegenzuwirken, betreibt die Volkssolidarität Süd-Brandenburg e.V. in der Ernst-Thälmann-Straße 66 in Senftenberg den „Klub 66“. In geselliger Atmosphäre können hier Handarbeiten durchgeführt, Seniorensport getrieben oder Veranstaltungen besucht werden – getreu dem Motto „Gemeinsam und nicht einsam“.

Das Sozialkaufhaus der Volkssolidarität bietet Bedürftigen eine große Auswahl an nützlichen und nötigen Gebrauchtwaren. Gerade ältere Menschen mit einer kleinen Rente finden hier von Geschirr über Kleidung bis hin zu Möbeln alles, was das Herz begehrt, und das zu einem sehr günstigen Preis. Jeder, der sich Neues anschafft und für die alten, aber noch brauchbaren Sachen keinen Platz mehr hat, kann sich gerne an das Kaufhaus wenden. Die Mitarbeiter kommen ins Haus und holen die Sachen ab. Lästiges und schweres Herumtragen und Ausräumen wird damit ebenfalls abgenommen.

Die Volkssolidarität arbeitet mit vielen zuverlässigen Partnern zusammen. Leistungen, die nicht selbst erbracht werden können, werden an diese Partner vermittelt. Unter anderem handelt es sich dabei um Apotheken, Sanitätshäuser oder einen Mahlzeitendienst, der Mittagessen nach Hause liefert. Wer allein lebt, ist häufig der Gefahr ausgesetzt, dass im Notfall, z. B. nach einem Sturz, keine schnelle Hilfe vor Ort ist. Zu diesem Zweck kann ein Hausnotrufsystem vermittelt werden, über das jederzeit Hilfe- und Notrufe abgesetzt werden können.

Selbstverständlich werden Interessenten ausführlich bei der Organisation der Übernahme der Kosten für die Leistungen durch Kassen und Sozialleistungsträger beraten und begleitet. Speziell im höheren Lebensalter fällt vielen Menschen die Erledigung wichtiger Angelegenheiten bei Ämtern, Behörden, Kranken- und Pflegeversicherern etc. sehr schwer. Gerade diese bürokratischen Angelegenheiten nehmen dann jedoch meist zu. Ist man zudem durch Krankheit oder Behinderung eingeschränkt, tun sich mitunter unüberwindbare Schwierigkeiten auf. Um diese Probleme zu überwinden, unterstützten Sozialarbeiterinnen der Sozialstationen die Hilfesuchenden, analysieren Bedarfe, korrespondieren mit den zuständigen Stellen und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Bei Interesse an den Angeboten der Volkssolidarität, bei Beratungsbedarf oder bei allen Fragen rund um die Versorgung im Alter stehen die Mitarbeiterinnen jederzeit telefonisch zur Verfügung. Gerne kann auch ein Termin für einen Hausbesuch vereinbart werden, um alles in Ruhe zu besprechen ohne die Wohnung verlassen zu müssen.“.

Kontakt zur Volkssolidarität Süd-Brandenburg e.V. 01968 Senftenberg Ernst-Thälmann-Straße 66

Tel. Nr.: 03573 80210