KWG Senftenberg mbH

KWG und Stadtwerke Senftenberg kooperieren bei der Steigerung der Energieeffizienz

Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) stellt sich aus eigener Verantwortung seit Jahrzehnten den Anforderungen der Zukunft und schenkt dem Thema „Energieeinsparung im Gebäudebestand“ nicht erst seit der eingeleiteten Energiewende große Aufmerksamkeit. Vor dem Hintergrund der notwendigen Energieeinsparung und CO2-Minderung ist es unumgänglich, dieses Potenzial für Einsparungen zum Segen der Beteiligten zu erschließen.

von links Detlef Moschke, Geschäftsführer Stadtwerke; Roland Osiander, Geschäftsführer KWG

Die großen Energieeinsparziele der Bundes- und Landesregierung auf die Region und das machbare herunterzubrechen, ist ein Ziel der Kooperation der beiden kommunalen Partner vor Ort. Dabei muss allen Beteiligten und Akteuren klar sein, dass an der Messlatte marktgerechter Preise und Konditionen kein Weg vorbeiführt, denn unsere soziale Marktwirtschaft gibt den Leitfaden und die rechtlichen Grundlagen unmissverständlich vor. Sowohl das Miet- als auch das Energierecht sind hier nicht beliebig, sondern eindeutig.

Eine Messlatte stellt die Preisdatenbank des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) dar, welche seit Jahren unabhängig für mehr Transparenz im Dickicht der Ver- und Entsorgungsdienstleistungen sorgt. Auch die Mieterverbände geben dazu unabhängige Daten für alle Interessierten aus. Der Vergleich der Preise zeigt regelmäßig sowohl das Gefälle zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg als auch die Differenzen innerhalb Brandenburgs.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Senftenberg GmbH, Detlef Moschke, erklärt dazu: „Die stark veränderten Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft und insbesondere das Auslaufen des mit Fördermitteln subventionierten Heizkraftwerkes in Senftenberg machen energietechnische und Preisumstellungen sowie umfangreiche Verhandlungen dazu erforderlich.

Die Stadtwerke investieren in neue schadstoffarme Wärmeerzeugungstechnik und in die Fernwärmenetze. Dabei werden auch innovative und neue Wege beschritten, wie aktuell die Errichtung der größte Freiflächensolarthermieanlage des Landes zur Wärmegewinnung ohne Verbrennungsprozess. Konform mit den Maßgaben und Zielen des Energiekonzeptes der Stadt Senftenberg bildet dies einen wichtigen Schritt für den Erhalt und den Ausbau einer effektiven und CO2-armen Fernwärmeversorgung.“

Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) stellt sich aus eigener Verantwortung seit Jahrzehnten den Anforderungen der Zukunft und schenkt dem Thema „Energieeinsparung im Gebäudebestand“ nicht erst seit der eingeleiteten Energiewende große Aufmerksamkeit. Vor dem Hintergrund der notwendigen Energieeinsparung und CO2-Minderung ist es unumgänglich, dieses Potenzial für Einsparungen zum Segen der Beteiligten zu erschließen.

Roland Osiander Geschäftsführer der KWG, sagt dazu: „Die erforderlichen aber immer auch im vernünftigen Rahmen umsetzbaren Investitionen machen sich angesichts steigender Energiekosten mehr oder weniger schnell bezahlt. Dies ist vor allem der Fall, wenn die ohnehin notwendigen Modernisierungsarbeiten mit Maßnahmen zur Energieeinsparung kombiniert werden. Um diese Maßnahmen unter den Akteuren (Behörden bis Gläubigerbanken) abzustimmen, arbeitet die KWG mit den Stadtwerken an einem vernünftigen und umsetzbaren Energiekonzept, das von den Mietern aber auch unbedingt noch bezahlt werden kann. Auf abenteuerliche Investitionen oder reißerische Showeffekte lassen sich die finanziell Verantwortlichen dabei nicht ein. Ohne wirtschaftliche Vermietung ist eine GmbH nicht lebensfähig.

Die KWG als verantwortungsbewusster Vermieter verfolgt bei den energetischen Sanierungen die Nebenkosten der Mieter zu senken bzw. mindestens konstant zu halten. Die KWG ist bei der Energiebilanz Spitze – ohne die Mieter zu strapazieren. Die vernünftigen und ausgewogenen Sanierungsmaßnahmen und der Rückbau führten und führen zu massiven Einsparungen beim Heizenergieverbrauch im Bestand der KWG. Seit Beginn der Aufzeichnung vor 20 Jahren wird aktuell 1/3 des Verbrauchs angepeilt. Durch weitere energetische Sanierungen werden die Mieter zusätzlich entlastet.

Der Energieverbrauch am Standort Senftenberg stellt ein sehr solides und positives Beispiel für die umweltfreundlichen und energiesparenden Investitionen dar und muss sich hinter nichts verstecken.“