KWG Senftenberg mbH

Erfolgreicher Stadtumbau in Großräschen geht weiter

Aufgrund der bisherigen Bevölkerungsentwicklung in unserer Region musste die KWG auch in Großräschen einen erheblichen Leerstand in ihren Wohnungsbeständen verkraften.

Foto KWG: Abriss Zetkinweg 9 - 13

Der Wohnungsmarkt in Großräschen entwickelt sich zwischenzeitlich differenziert, da insbesondere die zunehmende Anzahl von Zuzügen junger Menschen unter 30 und der Bedarf an speziellen Wohnformen ganz unterschiedliche Anforderungen an die verschiedenen Wohnungsanbieter stellen.

Die grundsätzlichen Prognosen zum zukünftigen Wohnen in Großräschen sind weitgehend unverändert geblieben und flossen in die engagierte Investitionsplanung für 2016 ein. Für dieses Jahr sind Investitionen in Höhe von rund 2,4 Mio. Euro vorgesehen, wobei die Sanierung der Karl-Marx-Straße 34 - 42 und am Zetkinweg 2 – 8 die Schwerpunkte der Baumaßnahmen bilden. Für das Vertriebs-, Umzugs- und Bestandsmanagement sowie für Maßnahmen im Umfeld stehen ebenfalls Mittel zur Verfügung.

Aufgrund der bisherigen Bevölkerungsentwicklung in unserer Region musste die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) auch in Großräschen einen erheblichen Leerstand in ihren Wohnungsbeständen verkraften. Mit Abriss des Mehrfamilienhauses im Zetkinweg 9 - 13 im vergangenen Jahr gelang es, den Leerstand hier auf ca. 17 % zu senken.

Der für 2016 geplante Rückbau der baulich verbundenen Objekte Wilhelm-Pieck-Straße 63 - 71 und 73 - 81 wird vorbereitet; das Umzugsmanagement läuft bereits auf Hochtouren und liegt auf der Zielgeraden. Nach einer Pause geht es frühestens Ende 2018 mit dem Stadtumbau weiter.

Trotz des Rückbaus stehen für alle Interessierten noch immer rund 180 Leerwohnungen zur sofortigen Vermietung zur Verfügung; diese sind nicht von der aktuellen Abrissplanung betroffen. Regelmäßig verbessert sich die Wohnsituation für den Umzugsmieter ganz erheblich mit dem angebotenen voll- oder teilsanierten Wohnraum, höherem Standard bei der Wohnungsausstattung sowie vollen bzw. wieder bewohnten attraktiveren Gebäuden.

Die KWG stellt sich als kommunales Wohnungsunternehmen auch zukünftig den Anforderungen des Marktes und der Satzung und wirkt mit den Gesellschafterkommunen zum Wohl der Region.

Für die nicht absehbare Entwicklung der Flüchtlingssituation können wir die Unterbringung regelmäßig bewerkstelligen. Die erforderliche Sanierung und der Abriss im Rahmen des Stadtumbaus muss allerdings trotzdem weitergehen, um auf der einen Seite den strukturellen Leerstand zu beseitigen und auf der anderen Seite die bleibenden Objekte und Quartiere weiter aufzuwerten.

Aktuell werden durch die KWG in der Summe aller Standorte 209 Wohnungen an den Landkreis bzw. direkt an Asylbewerber vermietet.