KWG Senftenberg mbH

„Bündnis für Wohnen im Land Brandenburg“ ist auch ein guter Schritt für Senftenberg, Großräschen, Schipkau, Schwarzheide und Ortrand

Brandenburgs Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider, unterzeichnete in Potsdam gemeinsam mit Maren Kern, Vorstand des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., und weiteren Vertreterinnen und Vertretern von Fach- und Kommunalverbänden das „Bündnis für Wohnen im Land Brandenburg“. Der BBU gehörte im Oktober 2016 zu den Erstunterzeichnern einer entsprechenden Absichtserklärung.

Bürohaus der KWG Hörlitzer Straße 34

Zur Unterzeichnung erklärt die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG): „Das Bündnis stellt das gute und bezahlbare Wohnen im Land in den Vordergrund. Das Berliner Umland und der weitere Metropolenraum stehen dabei vor völlig unterschiedlichen Herausforderungen. Während auf der einen Seite sogar Neubau notwendig ist, prägt auf der anderen Seite im südlichen OSL-Kreis weiterhin Wohnungsleerstand das Bild.“

Im Bündnis kooperieren Vertreter der Wohnungswirtschaft, der Kommunalverbände und der Landespolitik mit dem Ziel, konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, wie ausreichend bezahlbarer, barrierefreier und energieeffizienter Wohnraum in Brandenburg zur Verfügung gestellt werden kann.

Drei Wünsche der Wohnungswirtschaft

Der BBU und damit die KWG verbindet die Unterzeichnung der Partnerschaft mit drei Erwartungen, die sich aus der unterschiedlichen Situation der Brandenburger Städte und Gemeinden ableiten. Wichtig ist eine Flexibilisierung der Förderung. Sie muss immer die Lage in den jeweiligen Städten im Blick haben. Maßanzüge statt Stangenware muss hier der Leitspruch sein. Wichtig ist außerdem für die KWG die gemeinsame Stärkung der Städte im weiteren Metropolenraum, damit das Wachstum besser verteilt werden kann. Hierzu sind weitere Maßnahmen zum Infrastrukturausbau wichtig und nötig. Drittens brauchen wir eine Wohnkosten-Folgenabschätzung für Gesetze und Verordnungen.

Wohnungsunternehmen fordern bessere Taktung im Nah- und Regionalverkehr

Die KWG wünscht sich eine verbesserte Taktung mit den Metropolen Dresden und Berlin.