KWG Senftenberg mbH

KWG unterstützt Ausbildung der Jugendfeuerwehr in Großräschen

Anlässlich des Berufsfeuerwehrtages am Wochenende 6./7. Juli 2018 hatten die Ausbilder für den Feuerwehrnachwuchs aus Freienhufen, Großräschen-Nord und -Ost zahlreiche Einsatzszenarien vorbereitet. Schon vor dem ersten Alarm gab es jede Menge zu tun: Die einzelnen Funktionen mussten besetzt und die Fahrzeug auf Materialvollständigkeit geprüft werden. Wer ist für die Menschenrettung eingeteilt und wer ist im Brandeinsatz für das Verlegen der Schläuche zuständig? Die 21 Teilnehmer versuchten sich gerade jede Aufgabe zu merken, da piepten auch schon die Alarmmelder im Dauerton. Los ging es mit den Einsätzen…

Foto Feuerwehr Großräschen: Übung zur Rettung von Personen in der W.-Pieck-Straße

Am Samstag erfolgte u. a. an einem leerstehenden Eingang eines Mehrfamilienhaueses der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) in der Wilhelm-Pieck-Straße 53 eine Einsatzübung mit dem Schwerpunkt Personenrettung.

Jugendwart Robin Metzger sagte: „Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr übten während ihrer Ausbildung das taktisch richtige Vorgehen bei Wohnungsbränden, die Rettung von Personen sowie die Überdruckbelüftung des Treppenhauses, natürlich in einem altersgerechten Umfang. Das Erlernte nun unter nahezu realen Bedingungen unter Beweis stellen zu können und dies vor den Augen einiger anwesender Eltern, erfüllte die Jugendlichen mit Stolz. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass die KWG uns das Gebäude für die Jugendfeuerwehrarbeit zur Verfügung stellte.“

Der Geschäftsführer der KWG Roland Osiander: „Dass der reibungslose Ablauf eines Feuerwehreinsatzes von großer Bedeutung ist, musste die KWG bereits ein um das andere Mal bei einem Wohnungsbrand erfahren, die glücklicherweise auch in diesem Jahr bisher ohne Personenschaden ausgegangen sind. Aus diesem Grund ist es für uns ein großes Anliegen, die Feuerwehr in ihrer Arbeit zu unterstützen. Dabei wollen wir auch ein möglichst realistisches Üben ermöglichen. Dies gilt natürlich auch schon für die Jugendfeuerwehr.“

Das Ende des Berufsfeuerwehrtages verlief jedoch außerplanmäßig. Da plötzlich ein in der Nähe von Freienhufen befindliches 15,5 Hektar großes Feld brannte, musste die Abschlussübung abgesagt werden. Auch wenn es nun „nur“ 22 Stunden waren, waren die Strapazen den Jugendlichen anzusehen. Dennoch hat es den Jugendlichen sehr viel Spaß bereitet.