KWG Senftenberg mbH

KWG wird Fördermitglied im FRAKIMA-Verein gegen häusliche Gewalt e.V

Im Rahmen der Initiative „Kommunikation und Nachbarschaft“ unterstützt die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) verschiedene soziale Projekte bzw. Vereine. Damit unterstreicht der Großvermieter sein Engagement für die Bedürfnisse der Bürger und übernimmt soziale Verantwortung in der Region.

Foto KWG: von links Frau Steinhardt, Vertreterin Vorstand FRAKIMA; Roland Osiander, Geschäftsführer KWG; Maren Krengel Projektleitung Frauen- und Kinderschutzhaus

Die KWG und das Frauenhaus Lauchhammer arbeiten schon seit Jahren zusammen. Dabei unterstützt der Großvermieter das Frauenhaus bei der Anmietung von neuem eigenen Wohnraum für die Frauen und ihre Kinder nach Trennungssituationen. Die KWG stellt den Frauen in Senftenberg, Großräschen, Schipkau, Schwarzheide und Ortrand Wohnraum zur Verfügung, damit sie wieder selbstständig und eigenverantwortlich leben können.

Die Zusammenarbeit soll nun auf ein neues Niveau gebracht werden. Der Großvermieter wird Fördermitglied im Verein FRAKIMA e. V.. Dazu schlossen der Geschäftsführer der KWG, Roland Osiander, Frau Steinhardt als Vertreterin des Vorstandes FRAKIMA-Verein gegen häusliche Gewalt e.V. und Frau Krengel als Projektleiterin des Frauenhauses Lauchhammer eine entsprechende Vereinbarung ab. Roland Osiander sagt dazu: „Wir wollen die wichtige Arbeit des Vereins gegen häusliche Gewalt langfristig unterstützen und als Unternehmen ein Zeichen gegen häusliche Gewalt setzen.“

Maren Krengel hat die Projektleitung des Frauen- und Kinderschutzhauses kommissarisch von Frau Bettina Müller, die sich derzeit im Mutterschutz befindet, übernommen und sagt zu dem Thema: „Seit 1992 gibt es bereits das Frauenhaus in Lauchhammer. Bisher fanden 767 Frauen mit insgesamt 832 Kindern zu jeder Tages- und Nachtzeit Schutz, Unterkunft und Hilfe. Seit Bestehen des Hauses wurden durch die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses in den neun bestehenden Beratungsstellen im OSL-Kreis unzählige persönliche Beratungsgespräche durchgeführt. Auch in Telefonberatungen stehen wir in akuten Krisen den Frauen zur Seite und unterstützen sie dabei, den Mut zu einem gewaltfreien Leben aufzubringen.

Die häusliche Gewalt ist nach wie vor ein Tabuthema und wir müssen in unserer täglichen Arbeit feststellen, dass dieses Thema weiterhin bagatellisiert und nicht ernst genommen wird. Deshalb bin ich froh, dass es Menschen und Unternehmen gibt, die sich diesem Thema stellen.

Mit ihrer Unterstützung schaffen wir für die von Gewalt geprägten Kinder und Frauen in unserer Einrichtung, einen Ort der Ruhe, des Schutzes und der Geborgenheit.“