KWG Senftenberg mbH

Gesellschafterversammlung zum Jahresabschluss 2018 der KWG mbH Senftenberg

Die Gesellschafter der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) trafen sich am 12.06.2019 und zogen in ihrer Sitzung zum Jahresabschlussbericht 2018 gemeinsam mit den Wirtschaftsprüfern eine positive Bilanz zur Entwicklung des Unternehmens.

Die Mieterzahlen in Senftenberg, Großräschen, Schwarzheide, Schipkau, Ortrand und Umgebung werden voraussichtlich nicht steigen. Das schlägt sich natürlich auch auf die Mieteinnahmen der KWG nieder. Bei den noch verbliebenen rund 7.500 Wohnungen und Gewerbeeinheiten ist der Rückgang der Nachfrage von ehemals 12.000 deutlich.

Das durchschnittliche Alter unserer Mieter beträgt zum Stichtag 54,8 Jahre (2017: 54,8 Jahre / 2016: 54,3 Jahre / 2015: 54,2 Jahre). Oberste Priorität für die Mieter hat, möglichst lange in der gewohnten Umgebung bzw. Wohnung zu bleiben. Um diesem Wunsch zu entsprechen, stehen Investitionen im Vordergrund, die selbst organisiertes, bezahlbares und altersgerechtes Mieten bei uns ermöglichen. Wenn darstellbar, bauen wir Barrieren ab und gestalten die Wohnungen gerade auch für ältere Mitbürger attraktiv.

2018 hat die KWG 13,5 Millionen Euro für die Instandhaltung und Modernisierung der Wohnungen sowie den Stadtumbau aufgebracht. Seit 2000 wurden damit fast 200 Mio. Euro investiert. Der Schwerpunkt der Modernisierungs- und Sanierungstätigkeit lag in der bedarfsgerechten Sanierung der Mietwohnungsbestände und Schaffung von individuellen Wohnungsangeboten.

2000 waren von 11.759 Wohnungen 789 besonders für Ältere und Behinderte geeignet, am 31. Dezember 2018 sind es 1.101 von unseren verbliebenen 7.370 Wohnungen. Zusätzlich liegen 1.515 WE im Erdgeschoss und sind damit im erweiterten Sinn altersfreundlich.

Mit 14,9 % an altersgerechten und altersfreundlichen Wohnungen mit Ziel 20 % bis 2030 liegt der KWG-Anteil über dem veröffentlichten Vergleichswert des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU) von etwa 13,0 % für den Brandenburger Wohnungsmarkt (Stand 2017).

Durch das Zusammenwirken von Banken, Gesellschaftern und Unternehmen ist das Wirtschaften auch unter extremen Leerstandsbedingungen möglich. Das Unternehmen ist durch konsequentes wirtschaftliches Handeln in der Lage, aus eigener Kraft zu bestehen und wird auch in den folgenden Jahren die Herausforderungen meistern.

Etwa 12 % Leerstand aktuell beeinträchtigen das Wirtschaften erheblich, trotz laufendem Abriss und Rückbau. Im Berichtsjahr wurde ein Block mit 30 Wohnungen in Schipkau abgerissen.

Dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung wurde für das Geschäftsjahr 01.01.2018 bis 31.12.2018 uneingeschränkte Entlastung erteilt. Die Vertreter der Gesellschafterversammlung dankten den Mitarbeitern und dem Geschäftsführer der KWG und BMA für ihre geleistete Arbeit.