KWG Senftenberg mbH

"Stadtumbau, die KWG trägt wesentliche Last"

Durch den städtebaulich notwendigen und verordneten Rückbau der überzähligen und leeren Bestände an den Standorten der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) hat das Thema Umzugsmanagement permanent eine sehr hohe Priorität. Ziel eines wirtschaftlich agierenden Unternehmens ist es natürlich, beim Rückbau so viele Mieter wie möglich im eigenen Bestand halten.

Foto KWG: Abriss Gebäude in Senftenberg J.-R.-Becher-Str. 2-8

Durch eine umfassende sowie zielgerichtete Kommunikation können dem Mieter fast immer nahezu gleichwertige aber auch höherwertige Ersatzwohnungen aus dem Bestand der KWG angeboten werden.

Die bisher von der KWG umgesetzten ca. 80 % der betroffenen Mieter in den eigenen Bestand sind nur zu halten, wenn die Ankündigungen im Stadtumbau verlässlich sind und damit das Umzugsmanagement auf soliden Beinen steht. Die KWG trägt die Hauptlast im Stadtumbau in mehreren Kommunen und wird dieser bis dato gerecht. Die anfallenden Kosten und entstehenden Verluste sind dabei ganz erheblich und beeinträchtigen das Wirtschaften. Die KWG trägt für den „Stadtumbau“ allein im Jahr 2019 zusätzlich ca. 1,2 Mio. € Umsatzverluste.

Wichtigster Faktor ist ein gut organisiertes und nachhaltiges Umzugsmanagement im Unternehmen. Im Jahr 2020 betraf dies die Objekte in der Johannes-R.-Becher-Straße 2 – 8 und 18 – 24 in Senftenberg. Insgesamt konnten 34 von 44 der bis zum Schluss verbliebenen Mieter aus den Abrissobjekten bei der KWG gehalten werden. Mit 77,3 % wurden die angestrebten 80 % annähernd erreicht und bestätigten die positiven Werte der vergangenen Jahre.

Roland Osiander als Geschäftsführer der KWG in seinem Fazit: „Die KWG ist als kommunales Unternehmen und größter Vermieter mit den besonderen Interessen vor Ort natürlicher Vorreiter beim Stadtumbau, der bisher strategisch absolut überzeugt und die Zukunftsfähigkeit des gesamten Wohnungsbestandes und des Marktes sichert.

Die städtebaulichen Korrekturmaßnahmen seit 2003 kosten aber zunächst Geld, die KWG hat für einen intakten Markt und für die Beseitigung des Überangebotes auf Mieteinnahmen von ca. 10 Millionen verzichten müssen und eine höhere Fluktuation in Kauf genommen. Am Stadtumbau und der zeitgemäßen Modernisierung des Bestandes führt aber kein Weg vorbei.“