KWG Senftenberg mbH

Zusammenarbeit der KWG mit der DKB, die DKB gratuliert zum 30. Geburtstag

Als einer der verlässlichen und kooperativen Finanzierungspartner ist neben der örtlichen Sparkasse und der ILB aktuell nur die DKB übriggeblieben.

Das Hauptaugenmerk der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) liegt auf der Bereitstellung von preiswertem und auf die Bedürfnisse der Mieter ausgerichtetem Wohnungsbestand. Ein wesentliches Erfordernis, diesem Anspruch auf Dauer gerecht zu werden, besteht in der Wirtschaftlichkeit unseres Unternehmens. Daher werden die Investitionen in den Wohnungsbestand stets unter Berücksichtigung der aktuellen Marktsituation geplant und durchgeführt.

Bei Finanzierungen arbeitet die KWG seit vielen Jahren mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB) partnerschaftlich zusammen. Die Konditionen der DKB tragen dazu bei, dass die Belastungen für die Wohnungswirtschaft aus der Fremdfinanzierung geringgehalten werden und sichern dadurch indirekt die Bereitstellung von dauerhaft preiswertem Wohnraum.

Wesentliche bauliche Veränderungen an verpfändeten Beleihungsobjekten sind regelmäßig abzustimmen, wenn sie der wirtschaftlichen Aufwertung dienen, wird sich eine Bank nicht verschließen. Der Sinnhaftigkeit und wirtschaftlichen Auswirkung ist der Hauptblick der Beteiligten sicher. Investitionen im Bau müssen vor allem in unserer Region langfristig gesichert sein, die Erträge entsprechend fließen und der Bevölkerungsentwicklung angepasst sein. Der Ertragswert ist für die Beleihung entscheidend. Hier ist eine gelebte Mitverantwortung der Gläubiger für das finanzierte Unternehmen angesagt.

Durch die Partnerschaft zum wichtigen Kreditgeber DKB war es der KWG bisher möglich, erforderliche Investitionen in den Wohnungsbestand durchzuführen.

Die KWG wird auch in Zukunft in den Bereichen

Bestandsmanagement,
Modernisierung / Instandsetzung / Instandhaltung,
kostendeckende Fremdverwaltung,
Bestandsreduzierung,
Bestandsentwicklung und
Bestandserhaltung tätig sein.

Experimente in der von der demographischen Entwicklung leicht verletzlichen Region werden allerdings keinen Kreditgeber finden.

Das wirtschaftliche Handeln der KWG unterliegt dabei den ökonomischen Prinzipien. Zusätzlich fließen die Mieterinteressen, voraussichtlichen Umfeldbedingungen, bestehende Stadtumbaupläne sowie kommunale Interessen in die Unternehmensplanung ein. Die Anforderungen der Gläubigerbanken und Marktverhältnisse müssen natürlich ebenfalls berücksichtigt werden.

„Der Wohnungsbestand in Senftenberg und Umgebung weist mit rund 13 % einen relativ hohen Leerstand auf. Von diesem Umstand ist folglich nicht nur die KWG, sondern die gesamte regionale Wohnungswirtschaft betroffen. Dieser Aspekt stellt nicht nur eine städtebauliche Herausforderung dar, er wird auch zunehmend an Einfluss auf die Wohnqualität gewinnen. Vor allem aber stellt der Wohnungsleerstand eine Gefahr für die Wirtschaftlichkeit von Wohnungsunternehmen dar. Für die KWG ist es Grund genug, sich auch künftig intensiv mit den Planungen für einen angemessenen Rückbau und die Stilllegung von Wohnungen zu beschäftigen.

Im Hinblick auf das Umzugsmanagement werden Wohnungen in zukunftsfähigen Beständen unter Berücksichtigung entsprechender Mieterwünsche hergerichtet.

Der geplante Abriss ist von der langfristigen Stadtumbauförderung sowie den eigenen wirtschaftlichen Möglichkeiten abhängig.

Für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mieter bietet die KWG folgende Produkte an:

Standardwohnungen (Platte, Block, Ziegel; 2 - 5 Etagen),
Wohnungen gehobenen Standards (kleinteilige, sanierte Objekte),
Wohnungen für den „kleinen Geldbeutel“ (teil-/unsanierte Objekte; 4. / 5. Etage),
altersgerechte Wohnungen,
altersfreundliche Wohnungen (Objekte mit Aufzug, Wohnungen in der 1. Etage),
möblierte Wohnungen,
Wohnungen für Studenten / Azubis,
Gewerberäume und
Stellplätze, Garagen, Gärten.

Auf Grundlage der durch die KWG in Abstimmung mit den Gemeinden aufgestellten Abrissplanung werden die Aufwendungen für Modernisierungen und Instandsetzungen in die für die KWG wirtschaftlich zukunftsfähigen Bestände zielgerichtet eingesetzt.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Vorbereitung und Schaffung von altersfreundlichem Wohnraum, da der Bedarf in den kommenden Jahren weiter anwachsen wird. Bestehende Wohnungen werden, da wo möglich und refinanzierbar, an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst, vollständig hergerichtet, Haltegriffe eingebaut, geeignete Sanitärausstattungen installiert, bei Bedarf von Wanne auf Dusche umgerüstet, Grundrisse verändert, Barrierefreiheit geschaffen und Aufzugsanlagen nachgerüstet.

Das Wohnungsangebot ist durch Unterschiede bei der Wohnungsausstattung, dem Wohnumfeld und auch beim Mietniveau zu differenzieren. Angesichts der starken Monostruktur des Wohnungsbestandes werden Grundrissänderungen zur Diversifizierung des Angebotes vorgenommen. Wohnungen werden verstärkt entsprechend den individuellen Wünschen potenzieller Mieter angeboten.