KWG Senftenberg mbH

WAL gratuliert

Foto KWG: von links Karin Rusch, langjährige Geschäftsführerin der Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH (WAL-Betrieb); Roland Osiander, Geschäftsführer der KWG; Julia Behrendt, die neue Mitgeschäftsführerin des WAL-Betriebes

Karin Rusch, langjährige Geschäftsführerin der Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH (WAL-Betrieb) und Julia Behrendt, die neue Mitgeschäftsführerin des WAL-Betriebes ließen es sich nicht nehmen, dem Geschäftsführer Roland Osiander und den Mitarbeitern der KWG zum 25-jährigen Firmenjubiläum zu gratulieren und für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit zu danken.

Die Firmenleiter tauschten sich über die neuen Zahlen der Einwohnerentwicklung im Landkreis OSL und die Prognose bis 2030, die Bestandsentwicklung, notwendige Investitionen und Perspektiven im Stadtumbau sowie die Auswirkungen auf den vorhandenen Bestand der Trink- und Abwasserleitungen aus.

Ein weiteres wichtiges Thema, das in dem Gespräch aufgegriffen wurden, war der notwendige Abriss von bisher fast 3.800 Wohnungen im KWG-Bestand. Trotz Rückbau betrug der Leerstand Ende 2015 noch 12 % und verursachte damit der KWG erhebliche zusätzliche Kosten und Aufwendungen. Der weiterhin notwendig erscheinende Abriss führt insbesondere im Abwasserkanalnetz zu Mehraufwendungen. Mit den längeren Verweilzeiten des Abwassers steigt Geruchsbildung und Korrosion im Leitungsnetz, zusätzliche Spülungen sind notwendig.

Die KWG nutzt die technische Kompetenz des Partners auch für die Beseitigung von Störungen an abwassertechnischen Leitungssystemen im eigenen Objektbestand. Ein entsprechender Rahmenvertrag zur Beseitigung von Verstopfung bis zum ordnungsgemäßen Ablauf, einschließlich 24 -Stunden-Notdienst, besteht seit Anfang des Jahres.

Daneben sorgen die Betriebskosten für Gesprächsstoff. Die Trink- und Abwassergebühren haben sich erfreulicherweise seit dem Jahr 2000 nicht mehr erhöht.

Die von der KWG im Wesentlichen nicht beeinflussbaren Betriebskosten in ihrem Bestand und deren künftige Entwicklung beeinträchtigen das Wirtschaften und damit auch den Ertrag des Unternehmens maßgeblich. Die KWG unternimmt alles was wirtschaftlich sinnvoll und möglich ist, bis hin zu notwendigen Investitionen, um den Anteil der kalten und warmen Betriebskosten sowie weiteren Nebenkosten in ihrem Bestand so gering wie möglich bzw. in Grenzen zu halten. Doch ist hierbei die Fremdbestimmung und damit die nicht Beeinflussbarkeit durch den Vermieter extrem hoch.

Insgesamt flossen 2014 ca. 12,3 Mio. Euro umlegbare und nicht umlegbare Betriebskosten von der KWG und ihren Mietern an verschiedene Unternehmen, Verbände, Lieferanten und Kommunen vor Ort. Davon entfallen 4,7 Mio. Euro auf Heizung inklusiv Warmwasser verschiedener Wärmeanbieter, 2,9 Mio. Euro auf Wasser und Abwasser, 0,9 Mio. Euro auf Müllabfuhr und 0,5 Mio. Euro auf Grundsteuer um einige wesentliche Positionen zu nennen.

Ein intensiver Gedankenaustausch erfolgte im Bereich der weiteren Zusammenarbeit bis hin zur Kooperation bei Ausbildungsveranstaltungen.