KWG Senftenberg mbH

KWG und Stadt Senftenberg unterstützen die Tafel

Der Arbeitslosenverband Deutschland (ALV), Landesverband Brandenburg e.V. betreibt seit 2010 die Tafel in der Stadt Senftenberg in der Krankenhausstr 15a, die Bedürftige in Senftenberg und durch mobile Tafelausgaben in Ortrand, Ruhland, Klettwitz und Schwarzheide mit Lebensmittelspenden versorgt.

Foto KWG: von links Andreas Fredrich, Bürgermeister Stadt Senftenberg; Carola Lademann, Bereichsleiterin Arbeitslosenverband; Roland Osiander, KWG-Geschäftsführer

Berechtigt zum Besuch der Lebensmittelausgabe der Tafel sind alle Personen, die Sozialleistungen (Arbeitslosengeld II, Wohngeld, Grundsicherung im Alter bzw.) erhalten. Die Tafel ist ein nachhaltiges Projekt. Täglich werden „überschüssige“ Lebensmittel in den Supermärkten abgeholt und somit vor der sinnlosen Vernichtung bewahrt. Diese werden anschließend sortiert und an die Tafelkunden verteilt.

Die Tafel in Senftenberg ist ein sozialer Bestandteil der Stadt Senftenberg und wird von den auf Hilfe angewiesenen Bürgerinnen und Bürger der Stadt angenommen. Monatlich gibt die Tafel Senftenberg rund 800 Tafelbeutel an sozial benachteiligte Bürgerinnen und Bürger und deren Familien aus.

Alle in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten für die Räume der Tafel in der Krankenhausstraße 15a, die Kosten für die täglichen auf Tour befindlichen Kühlfahrzeuge, alle Tank- und Reparaturkosten für die Fahrzeuge sowie jährlichen Versicherungsbeiträge trägt der Träger, der ALV, LV Brandenburg e.V., selbst.

Das Jahr 2020 stellt die Lebensmitteltafeln in ganz Deutschland seit Beginn der Corona Pandemie vor eine große Herausforderung. Durch die „Hamsterkäufe“ in den Märkten, durch den ersten und andauernden Lock down und durch anfänglich fehlende Schutzmaßnahmen waren die Tafeln sehr gefordert. Mit sehr viel Besonnenheit und unter Einhaltung aller Vorschriften zur Eindämmung der Pandemie blieb bzw. ist die Tafel Senftenberg geöffnet.

Die tägliche Arbeit mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in der Tafel muss koordiniert und organisiert werden. Dies betrifft die tägliche Tourenplanung, die Absprache mit den Sponsoren und die Organisation der direkten Ausgabe, dafür muss ein Mitarbeiter in der Tafel vor Ort sein. Die Personalkosten für den in der Tafel beschäftigen Mitarbeiter kann der Träger nicht allein aufbringen und benötigt dafür dringend finanzielle Hilfe.

Dieses Problem der Tafel haben jetzt die Stadt Senftenberg und die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) aufgegriffen. Bei einem Treffen unter Einhaltung der Corona-Regeln übergaben Bürgermeister Andreas Fredrich und KWG-Geschäftsführer Roland Osiander eine Unterstützung in Höhe von 5.000 Euro.

Carola Lademann, Bereichsleiterin des Arbeitslosenverbandes freut sich über die Hilfe und sagt dazu: „Die Tafel Senftenberg ist von den Räumlichkeiten her eine kleinere Lebensmitteltafel, aber alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten dort täglich eine soziale Hilfe für Menschen, die auf diese Hilfe angewiesen sind. Unser Angebot wird regional Familien mit Kindern, Alleinerziehenden sowie von Rentnerinnen und Rentnern genutzt, welche auf diese soziale Unterstützung mit Lebensmittelspenden leider angewiesen sind. Inwieweit uns alle die andauernde Pandemie auch kommenden Jahres begleitet, wissen wir alle noch nicht. Eins kann man aber schon heute absehen, die Lebensmittel Tafel in Senftenberg wird auch in den kommenden Jahren ein sozialer Anlaufpunkt in der Stadt sein und finanzielle Hilfe dringend benötigen.“