KWG Senftenberg mbH

Dr. Ing. Sokrates Giapapas besucht als langjähriger Partner der KWG, den Geschäftsführer Roland Osiander in Senftenberg

Foto KWG: von links Dr. Ing. Sokrates Giapapas; KWG Geschäftsführer, Roland Osiander

Sokrates Giapapas begann ein Studium an der TU Berlin, das er 1966 als Diplom-Ingenieur für Maschinenbau und Verfahrenstechnik abschloss. Nach Tätigkeiten für verschiedene Unternehmen in verschiedenen Ländern übernahm er 1996 die Leitung des Zweigwerkes der Fränkischen Rohrwerke in Schwarzheide. Ab 1999 hatte er zusätzlich die technische Leitung des Dränbereichs Königsberg in Bayern und des Werks Bückeburg in Niedersachsen inne. Im Jahr 2000 initiierte Giapapas die Gründung eines Kunststoff-Kompetenzzentrums in Schwarzheide. Am 28. April 2004 wurde Herrn Dr.‐Ing. Sokrates Giapapas in Würdigung seiner außergewöhnlichen Verdienste die Ehrenbürgerschaft der Stadt Schwarzheide verliehen. Im gleichen Jahr endete seine Tätigkeit als Standortleiter für die Fränkischen Rohrwerke. Ab dem Jahr 2005 übernahm er die Geschäftsführung des Zentrums für Entwicklung, Innovation und Technologie (Z.E.I.T. GmbH) und war seit 2006 als Präsident des Zentrums tätig. In Kooperation mit der BASF Schwarzheide förderte er das Netzwerk Integration der Wirtschaft und der Bildung sowie weitere Aktivitäten, insbesondere am Emil-Fischer-Gymnasium und der Justus-von-Liebig-Oberschule der Stadt Schwarzheide. Daneben ist Giapapas im Beirat der Hochschule Lausitz, als Spender und Stifter städtischer Vereine und beim Beschäftigungspakt „ALTERnativen in der Lausitz“ sowie als „Botschafter 50plus“ aktiv. Im Jahr 2007 folgte seine Lektor-Ernennung an der Universität Warschau.

Für sein Wirken im Bereich der wirtschaftlichen, sozialen und geistigen Arbeit für die Stadt Schwarzheide, die Region der Niederlausitz, an zahlreichen Wirkungsstätten des Landes Brandenburg und über die Landesgrenzen hinaus wurde ihm vom Ministerpräsident Matthias Platzeck am 14. Juni 2010 die höchste Ehrung des Landes zuteil, der Verdienstorden des Landes Brandenburg. Am 23. November 2011 ernannte ihn die Hochschule Lausitz zum Ehrensenator. Am 04.September 2012 überreichte ihm der damalige Brandenburgische Ministerpräsident, Matthias Platzeck, im Auftrag des Bundespräsidenten für seine außergewöhnlichen Verdienste das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

Auf der anderen Seite ist Giapapas auch der persönliche Ansprechpartner für die Langzeitarbeitslosen in der Region und nutzt das 50plus-Netzwerk um diese wieder in die Arbeitswelt zu integrieren. Als reger Multiplikator für „ALTERnativen in der Lausitz“ regt Giapapas Veranstaltungen zur Ausweitung der Öffentlichkeitsarbeit des Beschäftigungspaktes an und nimmt regelmäßig an den quartalsweisen Lenkungsgruppenberatungen teil. Dieses rege Engagement spricht für sein ganz persönliches Bedürfnis, älteren Langzeitarbeitslosen wieder eine Perspektive zu geben.

Sein bestes Argument für die Leistungsfähigkeit älterer Menschen ist er dabei selbst. Denn mit seiner über sieben Jahrzehnte währenden Lebenserfahrung ist Dr. Sokrates Giapapas das beste Beispiel dafür, wenn er sagt, dass „Ältere kein Auslaufmodell sind, sondern eine Bereicherung“.

Insbesondere Schwarzheide bleibt der umtriebige Netzwerker verbunden. In dem vom Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Werner Mrose und der Bürgermeister Christoph Schmidt am 30.09.2015 eröffneten Ehrenbürgerbüro, fungiert er als Brücke zwischen den Bürgern und Stadtverwaltung Schwarzheide.

Dr. Ing. Sokrates Giapapas und der Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) Roland Osiander trafen sich zum Thema „Wirtschaftliche Lage, Entwicklung in der Region und Wohnungssituation“. Darüber hinaus waren die Einwohnerentwicklung im Landkreis OSL und die Prognose bis 2030, die daraus folgende schwierigen Perspektiven und Herausforderungen der Wohnungs-unternehmen im Stadtumbau Gesprächsstoff.“